Gottes Herz für Kinder – Unser Mitarbeiter Hamisi erzählt

hamim

Ich wurde in einer muslimischen Familie in Tanzania geboren. Mein Vater arbeitete für das tansanische Militär und verbrachte daher die meiste Zeit auf dem Militärgelände und ich war mit meiner Mutter alleine. Als ich 17 Jahre alt war, hörte ich bei einer Evangelisation von Christus und war so berührt, dass ich mein Leben Gott übergab. Seid dem Zeipunkt bin ich von Gottes Liebe erfüllt. Meine Mutter wurde bald darauf auch gläubig. Als die Imame dies erfuhren, bedrohten sie uns, da wir einen anderen Glauben angenommen hatten. Doch Gott sei Lob und Dank, setzten sie ihre Drohungen nicht in die Tat um! Als meine Mutter in Kenia Arbeit fand, sind wir aus Tansania weggezogen. So sind wir in Eldoret gelandet, wo ich nun immer wieder bei GFI in der Kindermission mitarbeite. Mittlerweile bin ich verheiratet und habe drei Kinder. Ich bin Gott sehr dankbar für meine Familie, sie ist ein großes Geschenk von ihm.

Als ich mich für Jesus entschieden habe, merkte ich den großen Unterschied zwischen einem Kind, dass als Muslim erzogen wird und einem, das im christlichen Glauben erzogen wird. Für Muslime ist die religiöse Ausbildung ihrer Kinder sehr wichtig, denn sie wollen, dass die Kinder ein gutes muslimisches Fundament bekommen. Dabei bekommen die Kinder jeden Tag in der Woche Unterricht – sogar während der Ferien. Der Unterricht ist sehr streng und zeitintensiv.

Eines Tages zeigte mir Gott in einem Bild Kinder, die in einem Sumpf steckten und um Hilfe riefen. Seit dem spüre ich eine große Bürde, Kinder mit dem Evangelium zu erreichen. Es begeistert mich zutiefst, wenn ich erleben kann, wie Gottes Wort Kinderherzen verändert! Ich kann mich an eine Veranstaltung in Lodwar erinnern, in der ein Kind zu mir kam und bitterlich weinte. Er wollte unbedingt sein Leben Jesus geben! Ich betete mit ihm und spürte, wie Gott in ihm etwas Neues schaffte. Ich habe den Jungen nie mehr wieder gesehen, aber ich glaube fest daran, dass Gott mit ihm ist. Ich arbeite sehr gerne bei GFI, weil sie eine Leidenschaft für die Verlorenen haben, und dabei vor allem auch für die verlorenen Kinder. GFI hat mich persönlich schon sehr zum Positiven beeinflusst. Bei jeder Evangelisation haben wir jeden Morgen eine Andacht. Ich kann so meinen Tag geistlich gestärkt beginnen und bin dadurch in meinem Glauben sehr gewachsen. Auch kann ich hier lernen, wie man eine Veranstaltung gut plant und durchführt. Meine Vision für die Kinder ist über die Zeit gewachsen: Ich möchte gerne mit Gottes Hilfe einen Ort schaffen, an dem die Kinder spielen können und dabei mit dem Wort Gottes ausgerüstet werden. So könnten noch mehr Kinder mit der Liebe Gottes erreicht werden. Ich bete, dass Gott mir hilft, diese Vision in Erfüllung zu bringen.

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