Über Fußball zu Jesus

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Hier spielt man kein Fussball“, war die erste Reaktion der Pastoren in Isiolo. Für uns alle war dies sehr schwer zu glauben, denn in fast ganz Kenia ist Fussball immer ein großes Thema. Und wir sind davon überzeugt, dass man durch Fussball ein „ganzen Dorf“ zusammen bekommen kann: Vorurteile können abgebaut werden, denn schließlich hat man ein gemeinsames Ziel vor Augen!

Fussball sollte nun in der Stadt Isiolo unser „Türöffner“ werden, in der ca. 70% Muslime wohnen. Durch ihn wollten wir eine Brücke schlagen, um den Menschen die freimachenden Botschaft von Jesus zu bringen.

Es waren schlußendlich 16 Teams, die an unserem Fussballtunier teilnahmen. Nach jedem weiteren Spiel und Tag wurde die Spannung größer, wer gewinnen wird – und mehr und mehr Leute kamen! Isiolo ist eine Stadt, in der sehr viel Stammeskonflikte und -kämpfe stattfinden. Der Drogenkonsum ist sehr hoch und die Polizei ist stark vertreten, denn die Stadt dient als Waffenschleuse zwischen Somalia und Kenia. Der Bruder eines unserer GFI-Vorstandsmitglieder in Kenia wurde dort erst vor ca. sechs Monate auf grausame Weise ermordet. Doch dies war genau der Ort, den Gott uns schon vor einiger Zeit auf‘s Herz gelegt hatte: Im Jahr 2005 waren wir schon einmal hier gewesen – ein Einsatz, der unvergessen blieb. Und nun rief Gott uns wieder hierher – und dieses Mal veranstalteten wir ein „Friedensfestival mit Fussballtunier“!

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