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Jüngerschaftstrainingsschule im Südsudan

Wie sieht das praktisch aus?

Anfang 2018 konnten wir zum ersten mal zwei Kenianische Missionare als Team in den Sudan aussenden. Inzwischen sind es schon vier.

Das Team der Missionare in Naliel unterstützt und trainiert die lokalen Leute. Unter den Toposa gibt es inzwischen viele Leiter, die ihre eigenen Gemeinden sowie das umliegende Gebiet betreuen. Begeisternd ist, dass bald die Arbeit auch von den Toposa selbst weitergeführt werden kann. Somit kann sich das Team der Missionsstation in Naliel in absehbarer Zeit auf andere noch unerreichte Gebiete konzentrieren.

Bei einem gemeinsamen Treffen haben die Missionare überlegt, wie sie die noch unerreichten Völkergruppen im Südsudan erreichen könnten. Es wurde ein Strategieplan ausgearbeitet, wie sie vorgehen wollen. Dabei bekam jede Missionarsfamilie drei bis vier Regionen des Südsudan zugeteilt. Die Familien werden jeweils für diese Gebiete beten und herausfinden, wo genau dort noch unerreichte Völker sind.

Während die Missionare für den Südsudan beten und erste Erkundungen über weitere Gebiete einholen, werden sie sich vorerst jedoch auf die neun Bezirke in ihrem eigenen Bundesstaat Ost Äquatorial konzentrieren. Auch diese Bezirke haben sie unter sich aufgeteilt, sodass jede Familie sich auf zwei bis drei Gebiete fokussiert, um dort weitere Gruppen zu erreichen, die Gemeinden zu trainieren und Jüngerschaft zu betreiben. Zudem werden lokale Leiter eingesetzt, die die Jüngerschafts- und Gemeindebewegung unter den Toposa weiter betreuen.

Den Gemeinden und Gruppen unter den Toposa, Nyangtom, Jie und den Flüchtlingen in Kakuma und Lokichoggio geht es gut. Außerdem konnten unter den Stämmen Didinga, Buya und Murle neue Gruppen gegründet werden. Es ist ermutigend zu sehen, wie sich die Gruppen vermehren und immer neue Generationen von Jüngern herangebildet werden.

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